Friedhelm Striepe

 

Die Sippe Striepe

 

Inschrift der Grabplatte

Vor einigen Jahren habe ich begonnen mich mehr mit meinen Namen zu befassen. Mehr durch Zufall kam ich an einen großen Teil genealogischer Daten meiner Familie. Das war der Anreiz weiter nach meinen Ahnen zu forschen. Mit Hilfe des Internet und der Suche in Archiven habe ich einiges an Daten zusammengetragen und präsentiere sie nun der Öffentlichkeit an dieser Stelle.

Um die Seite nicht zu umfangreich zu gestalten habe ich mich auf wesentliche Dinge beschränkt.


Neben Evert Striepe, der 1487 das Bürgerrecht der Stadt Braunschweig erhielt, ist es Cerstianus Stripp de Soltwedel, der 1506 in der Matrikel der Universität Frankfurt (Oder) genannt wird, der derzeit älteste bekannte Eintrag in den mir bekannten Urkunden. In der Altmark um Salzwedel und Braunschweig liegen die Wurzeln meiner Familie.

 

 

Mit Balthasar Striepe, 5.1.1539 – 22.2.1609, und seiner Frau Ursular Gartze , 1554 – 1614, beginnt eine Zeit mit sehr guter Aktenlage. Balthasar Striepe, der Sohn von Sebastian Striepe und Magdalene Schnobels, war Ratsherr in Salzwedel und wurde im Zuge der fortschreitenden Reformation und der Auflösung des Kloster Arendsee und dessen Säkularisierung in eine kurfürstliche Domäne hier als kurfürstlich-brandenburgischer Amtmann eingesetzt. Durch dieses Amt erlangte er Wohlstand und Ansehen wie es der Archivat George Adalbert von Mülverstedt in seinem Aufsatz „Von Treffenfeldt und seine Nachkommen“ beschreibt. Beleg dafür sind zahlreiche Auszüge aus Lehenakten, welche in diesem Aufsatz veröffentlicht sind. Das erlangte Vermögen und die kurfürstlichen Beziehungen machte es möglich, dass seine Kinder eine bemerkenswerte Karriere machten. Sebastian Striepe, 25.3.1585 in Glienicke – 29.10.1649 Cölln a. d. Spree und Hoyer Striepe (1586-1639) erwarben in landesherlichen Diensten hohes Ansehen. Sebastian wurde Geheimer Kammersekretär und Pfennigmeister und Hoyer Striepe Geheimer Kammergerichtsrat und Lehnsekretär. Beide Heirateten Töchter des kurfürstlich-brandenburgischen Geheimen Rates und Kanzlers Friedrich Pruckmann (1562-1630). Ein Sohn von Sebastian Striepe, Adam Friedrich Striepe, wurde neumärkischer Regierungsrat und Lehnsekretär und dessen Sohn, Sebastian Friedrich Striepe, übernahm 1690 das Amt des Bürgermeister von Berlin.

 

Auszug aus einer Stammtafel 

Die Striepe stellten einige Jahre vorher bereits den Bürgermeister von Berlin. Der Sohn von Hoyer Striepe, Hoyer Friedrich Striepe (1627-1670), wurde 1669 in dieses hohe Amt gewählt, verstarb aber schon ein Jahr später im Alter von 43 Jahren. Genaueres ist nachzulesen in dem Buch -Ratsbürgerschaft und Residenz- von Christian Schmitz.

 

Über die Striepe in Salzwedel ist zu berichten, dass der dritte Sohn Balthasar Striepe's, der ebenfalls Balthasar hieß, als Amtmann in Salzwedel blieb und mit Maria Deterin eine Familie gründete.

Aus dieser Ehe gingen drei Söhne hervor, Balthasar(+ vor 1669), Sebastian (+ 1646), Hojer. Letzterer kaufte 1667 die königliche Burg Salzwedel, die zu dieser Zeit aber bereits als verödet galt. Nach dessen Tod erbte sein Sohn Balthasar Heinrich Striepe die Burg und verkaufte sie 1692 an Anton Wolther aus Lüchow für 1500 Thaler.

Von Salzwedel führen unter anderem einige Spuren nach Braunschweig und Wolfenbüttel. Von Braunschweig aus machte sich Christian Heinrich Martin Striepe (10.6.1773-2.6.1819), Sohn von Martin und Sophia Louise Striepe, als gelernter Bäcker auf die Walz und kam nach Zeven. Hier lernte er Anna Rebecca Fiehnen (1774-1837) kennen und heiratet sie am 27.10.1799. Sie gründen in Zeven eine Familie und ziehen nach Selsingen. Neben 4 weiteren Kindern wächst mein Ur Ur Ur Großvater, der Schlachter Hermann Carl Striepe in Selsingen auf und heiratet am 10.8.1828 Sophie Louise Charlotte Huhnstock. Als ein Kind dieser Ehe wurde mein Ur Ur Großvater, Adolf Friedrich Striepe (28.12.1834-3.10.1919) geboren. Nach seiner Ausbildung zum Schneider heiratet er am 24.5.1859 Maria Müller (16.6.1834-20.2.1892). Als eins von 7 Kindern wird am 15.1.1875 mein Ur Großvater Hermann Adolf Striepe in Selsingen, Hausnummer 75, geboren.

 

Haus der Familie Striepe in Plönjeshausen

Er erlernt das Tischler- und Zimmermanshandwerk und heiratet am 10. April 1902 Elisabeth Katarina Wilshusen (18.2.1874-8.6.1835) aus Plönjeshausen. Nach dem am 21.9.1902 mein Großvater in Selsingen geboren wurde, kauften sie sich in Plönjeshausen ein Grundstück an der Bever und bauten sich hier ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit einer Werkstatt. Neben einer kleinen Landwirtschaft arbeitete mein Ur Großvater nun von hier aus als selbstständiger Zimmermann und Tischler und starb am 14.3.1961. Mein Großvater arbeitete nach Beendigung der Schule in der plönjeshausener Mühle und Heiratet am 27.9.1928 Katharina Ritsch und zieht nach Bevern. Hier arbeitet er als Waldarbeiter und betreibt Landwirtschaft und Imkerei.

Näheres unter „unser Hof“

 

Auszug aus den Lehnakten

 

Auszug aus den Lehnakten